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Turnerfest 1913 (Beispielfoto).

Der Turnverein Meißen wurde als erster Turnverein der Stadt Meißen am 15. Juli 1846 gegründet. Gründungsmitglieder waren der damalige Bürgermeister Carl Hugo Tzschucke, Advokat Lindner und Porzellanmaler Ernst Schröter.

Der Turnlehrer an der Fürstenschule, Karl Weigelt, wird Turnwart im Verein. Am 18. Juli 1846 konnte der Vereinsturnplatz am städtischen Friedhof an der Triebisch eingeweiht werden. 1852 hatten die Mitglieder des 1846 gegründete Turnverein in der Franziskanerkirche am Heinrichsplatz den oberen Boden als Turnhalle (Turnboden) angemietet. Genutzt wurde der Turnboden ab 1853. Später nennt sich der Verein in „Turnverein Meißen 1846“ um.

Am 3. Oktober 1873 gründet sich aus ehemaligen Mitgliedern vom Turnverein Meißen der neue Turnverein „Frisch Auf“.

Im Jahre 1912 kauft der „Turnverein Meißen 1846“ in der Badgasse ein Stück Gelände für einen Turnplatz. Der Schutt von der Brandstätte der Nähmaschinenfabrik Biesolt & Locke am Neumarkt wird dabei zur Planierung des Platzes verwendet. Im Jahre 1923 wird auf dem Platz das erste Handballspiel in Meißen ausgetragen. Auf dem Sportplatzgelände errichtet man später noch ein Unterkunftsgebäude sowie ein Turnerheim.[1]

Der Turnverein Meißen und auch der Turnverein Jahn schließen sich 1911 aus Mangel an Mitgliedern und Trainingsmöglichkeiten dem Turnverein „Frisch Auf“ an.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993, S. 92, 109 und 166.