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Turnier zu Pferd.

Die einst abgehaltenen Turniere in Meißen waren Kampfspiele und gleichzeitig auch die Höhepunkte der höfisch-ritterlichen Kultur. Unter der Beachtung bestimmter Regeln dienten Turniere der Einübung sowie der Demonstration ritterlicher Waffenkunst. Im Mittelpunkt stand jedoch die rituelle Inszenierung im Rahmen höfischer Feste. Sogenannte Massenturniere gab es ab Ende des 15. Jahrhunderts nicht mehr, jedoch gab es im 16. und 17. Jahrhundert noch immer Zweikämpfe.

Geschichte

Ein belegbares Turnier in Meißen gab es bereits 1242. Markgraf Heinrich der Erlauchte (1221-1288) hält demnach in Meißen ein Turnier ab und ist auch später noch achtunddreißigmal in der Stadt. In dieser Zeit gab es noch keine Residenz der Kurfürsten. Die Herrscher des Landes zogen damals noch von Ort zu Ort und übten ihre Macht persönlich aus.

Ein weiters prunkvolles Turnier hält Markgraf Heinrich der Erlauchte im Jahre 1265 in Meißen ab. Leider ist der Ort an dem das Turnier stattfand nicht überliefert. Vermutet wird allerdings das Terrain in der Nähe der späteren selbstständigen Gemeinde Fischergasse an der Elbe.[1]

Literatur

  • Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, 1993.

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, 1993, S. 13, 15 und 16.