Tuchmachertor
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Das Tuchmachertor ist ein prächtiges Renaissanceportal auf dem Platz hinter der Frauenkirche. Es wurde um 1610 von der wohlhabenden Tuchmacherzunft gestiftet[1] und diente als Eingangstor zum ehemaligen Stadtfriedhof. Bereits 1864 wies das Tuchmachertor erhebliche Verwitterungsschäden auf, die jedoch immer nur notdürftig repariert wurden. 1905 wurde die Terrasse etwas zurückgesetzt und die alten Sandsteinstufen durch Granitstufen ersetzt. 1954 musste das Tor bauaufsichtlich gesperrt werden, da es sich geneigt hatte und einzustürzen drohte.[2]
Aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes des Originals wurde das Tor von 1954 bis 1956 durch den Dresdner Bildhauer Hempel nachgebildet.[3]
Galerie
-
Ansichtskarte von Brück & Sohn (1899)
-
Ansichtskarte von Brück & Sohn (1904)
-
Ansichtskarte von Brück & Sohn (1912)
-
1945
-
Tuchmachertor mit Frauenkirche (1945)
-
Tuchmachertor mit Bahrmannschem Brauhaus (1945)
-
Das nachgebildete Tor (1958)
-
1966
-
1971
-
1984
-
1995
-
2000
-
2009
-
2012
-
2015
-
2020

Literatur
- B. Zeidler: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen, X. Band, 4. Heft, Meißner Geschichtszahlen, 1913 und 1920.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ B. Zeidler: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen, X. Band, 4. Heft, Meißner Geschichtszahlen, 1913 und 1920, S. 6.
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 347-348.
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-386729-013-5, S. 348.