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Die Triebischtalschule.

Die Triebischtalschule in Meißen blickt auf eine lange und vielschichtige Entwicklung im Bildungswesen der Stadt zurück.

Geschichte

Am 30. Mai 1877 wurde das Gebäude ursprünglich als Bürgerschule eingeweiht und diente der schulischen Ausbildung der Bevölkerung im Triebischtal. Die Grundsteinlegung war am 27. Mai 1876. Zunächst standen 14 Schulzimmer zur Verfügung. Aufgrund steigender Schülerzahlen und wachsender Anforderungen wurde die Schule in den Jahren von 1888 bis 1893 baulich erweitert. Die Schule besaß nun zwei Seitenflügel, welche man am 7. April 1893 an die Schulleitung übergeben konnte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1946 eine Neuausrichtung: Die Einrichtung wurde zur „2. Grundschule“ für den Einflussbereich Meißen-Triebischtal ernannt. Ab dem 30. September 1949 trug die Schule den Ehrennamen "Willy Lang". Willy Lang (1884-1949) war Kriegsgegner, Kartograph und ein Lehrer an der Neumarktschule und später an der Triebischtalschule. Eine weitere strukturelle Veränderung trat 1956 ein, als die Schule zur „2. Mittelschule“ mit neun Klassen ausgebaut wurde. Im Zuge der Bildungsreformen in der DDR erhielt die Schule ab 1959 den Status einer „2. Polytechnischen Oberschule“ (POS), an der eine zehnklassige allgemeinbildende Ausbildung angeboten wurde.

Nach der politischen Wende wurde das Schulgebäude in den Jahren 1992/93 umfassend umgebaut und zunächst als kombinierte Grund- und Mittelschule genutzt. Seit 2003 wird es ausschließlich als Mittelschule geführt.

Ein bedeutender Schritt in der Modernisierung der Schule war die Einweihung einer modernen Zwei-Feld-Sporthalle im Jahr 2005, die seither verbesserte Bedingungen für den Sportunterricht und schulische Veranstaltungen bietet.[1][2]

Literatur

  • Verschiedene Autoren: Festschrift „125 Jahre Triebischtalschule Meißen - 1877 – 2002“, 3. Juni 2002, Meißen.
  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. Festschrift „125 Jahre Triebischtalschule Meißen - 1877 – 2002“ , 3. Juni 2002, Autorenkollektiv.
  2. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 345–346.