Torhaus der Geipelburg Siebeneichener Straße Nr. 17

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Das Torhaus der ehemaligen Geipelburg.

Das Torhaus der Geipelburg Siebeneichener Straße Nr. 17 befindet sich in der Nähe der ehemaligen Geipelburg. Die Siebeneichener Straße ist heute eine Durchgangsstraße im Verlauf der B6 an der Elbe.

Spätestens ab 1880 wurde der Weg als „Elbdamm“ bezeichnet. Eine 5 m breite, gepflasterte Fahrstraße bis zur Grenze Neudörfchens baute man erst 1882/1883 im Zusammenhang einer Elbstromregulierung auf Staatskosten. Diese Straße wurde am 30. Juli 1883 freigegeben und der Name „Elbdamm“ beibehalten. Am 19. August 1891 wurde der Straßenname „Elbdamm“ amtlich bestätigt. Im Jahre 1909 erfolgte eine Verbreiterung der Straße „Elbdamm“ und sie wurde mit Straßenpflaster versehen. Am 23. Oktober 1909 hat man dann den Martinsplatz und die Straße Elbdamm unter dem Namen „Siebeneichener Straße“ zusammengefasst.

Torhaus der Geipelburg Siebeneichener Straße Nr. 17

Das als Torhaus in offener Bebauung errichtete Gebäude wurde im 19. Jahrhundert als Zugangshaus zum ehemaligen größten Gaststätten- und Saalbetrieb von Meißen gebaut. Die Geipelburg, auch Güntzburg[1] genannt wurde 1892 erbaut und ab dem Jahre 1938 abgebrochen. Es handelt sich um einen Torbau mit neugotische Treppengiebel und Zinnen. Das Gebäude ist ein Teil der ortsbildprägenden Uferbebauung an der Elbe. Der Zugang befindet sich ebenfalls an der Siebeneichener Straße.

Das Gebäude ist ortsgeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen. C. E. Klinkicht & Sohn, Druck: Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen 1929, S. 638 und 339 (online).
  2. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 104, 303 und 304.