Theater-Friseur Heinrich Augustat
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Der Meißner Theater-Friseur Heinrich Augustat war 1912 ein Herren-, Damen- und Theater-Friseur in Meißen Der Friseurbetrieb befand sich um 1912 in der Altstadt im Wohnhaus Burgstraße Nr. 7 in der Nähe der vom Markt.[1]
Das Unternehmen
Das Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1912 bis 1916 nachweisbar. Der Theater-Friseur Heinrich Augustat hatte sein Friseur-Geschäft nach 1910 in der Burgstraße eröffnet. Es gab dort einen separaten Damen-Salon und man konnte sogar ein Abonnement mit einer Preisermäßigung vereinbaren. Spezialgebiete waren die Haar- und Bartpflege. Man war der Ansprechpartner bei gewünschten Frisuren für Damen zu Gesellschaften und Hochzeiten und es gab einen eigenen Haarfärbe-Salon.
H. Augustat versprach der Kundschaft eine rationelle Haarpflege mit „Shampooin“ sowie eine „amerikanische Kopfwäsche“. Getrocknet wurden die Haare schon mit dem elektrischem Haartrocken-Apparat. Zudem wurden noch Parfüm- und Toilettenartikel angeboten und eine „Puppen-Klinik“ gab es ebenfalls. Für den Herren war das Rasieren mit dem eigenen Rasierzeug durchaus möglich.
Im Meißner Adressbuch aus dem Jahre 1921 ist der Friseur H. Augustat nicht mehr aufgeführt. Vermutlich wurde das Unternehmen nach dem Ersten Weltkrieg aufgegeben.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.