Töchterheim Kliemand-Fischer
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Das Töchterheim Kliemand-Fischer war der Landwirtschaftlichen Schule angeschlossen und bildete in den 1920er Jahren junge Mädchen in Meißen in Kursen für die Hauswirtschaft aus. Die Ausbildungsstätte befand sich im Stadtteil Triebischtal im Wohnhaus Rauhentalstraße Nr. 6 in der Nähe der Porzellanmanufaktur Meißen.[1]
Das Töchterheim
Haushaltschulen, auch Töchterheime genannt, waren damals weit verbreitet. Dabei gab es auch Einrichtungen, welche als Internat geführt wurden.
Das Töchterheim Kliemand-Fischer gab es ab 1924 in Meißen. Die Einrichtung wurde von Elisabeth Kliemand und Frieda Fischer geleitet. Es wurden nur Mädchen aufgenommen, welche Meißner Schulen besuchten. Die Mitinhaberin Frieda Fischer gab im Töchterheim auch Klavierunterricht. Man vermittelte vorwiegend Grundkenntnisse zur Haushaltführung wie Kochen, Wäsche waschen und Weißnähen. Zudem gab es Anleitung in feinen Handarbeiten und Schneidern, aber auch gesellschaftliche Umgangsformen wurden vermittelt. Die Haushaltführung wurde in verschiedenen Fächern gelehrt. Die Ausbildung im Töchterheim diente dabei vorwiegend als Vorbereitung auf die Ehe. Die Einrichtung in der Rauhentalstraße gab es vermutlich bis 1935.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.
- Hellmuth Schmidt-Breitung: Die Stadt Meissen und ihre Umgebung (Buch), Rat der Stadt Meißen (Herausgeber), 1928.