Steinweg
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Der Steinweg befindet sich im Stadtteil Cölln. Der Steinweg zweigt noch als Fahrstraße von der Zaschendorfer Straße ab, er ist jedoch nicht durchgängig befahrbar.
Geschichte
Ursprünglich wurde der Feldweg von den Cöllner Bauern benutzt, um die in der Nassau zwischen dem Langen Graben und dem Niederauer Dorfbach befindlichen Felder zu erreichen. Den Feldweg bezeichnete man dabei als „Teichweg“. Die Gemeinde Cölln errichtete am sogenannten „Fürstenteich“ 1739/1740 eine Brücke um die Überquerung zu erleichtern. Diese Brücke ist heute der letzte bauliche Zeuge, welcher an den einstigen Fürstenteich erinnert. Am Weg baute man 1865 die „Sicherheitszünderfabrik von Brücker & Zinke. Der Weg bekam am 24. Januar 1890 zunächst den amtlichen Namen „Riesensteinweg“, der jedoch schon am 14. Februar 1890 in „Steinweg“ abgeändert wurde. Der Name erinnert dabei noch an die Riesensteine.
Steinweg (Zscheila)
Ein Weg mit dem Namen „Steinweg“ befand sich einst auch auf der Gemarkung von Zscheila und hatte am 29. April 1898 seinen Namen bekommen. Der Weg zweigte von der Niederauer Straße ab und führte nach dem sogenannten „Beiligschen Gut“, dem einzigen Hausgrundstück am Weg mit der Nr. 1. Nach der Eingemeindung von Zscheila nach Meißen blieb der Name „Steinweg“ erhalten obwohl beschlossen wurde, dass der Weg seinen Namen wegen Verwechslungsgefahr verliert. Das Hausgrundstück Steinweg Nr. 1, wurde jedoch als Nr. 22 der Niederauer Straße zugeordnet.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 334 und 335.