Steinkreuze
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Lediglich einige Sagen und Vermutungen geben über die Bedeutung der Steinkreuze, welche sich an verschiedenen Orten der Altstadt befinden, eine Auskunft.
Steinkreuze in der Altstadt
In der Meißner Altstadt sind drei historische Steinkreuze zu erleben.
Steinkreuz auf dem Domplatz
Das Steinkreuz vom Domplatz, welches sich an der Außenwand des Saalgebäudes der Gaststätte Burgkeller befindet, ist ein gotisches Steinkreuz mit einer Höhe von 164 cm. Kopf und Arme vom Kreuz sind dabei kleeblattförmig (Dreipass) ausgebildet. Vermutlich könnte es dabei um ein vom Dom stammendes Giebelkreuz handeln. Eine weitere Vermutung geht auf die im Jahre 1407 erfolgte Hinrichtung der vier Zwickauer Ratsherren zurück.
Steinkreuz am Burglehnhaus, Freiheit Nr. 2
Bei dem 142 cm hohen Steinkreuz aum Gebäude Freiheit Nr. 2 (Burglehnhaus) handelt es sich seit 1964 nicht mehr um das originale Kreuz. Es soll am Ort der einst vom Burggrafen abgehaltenen Gerichte stehen. Vermutlich ist das jedoch falsch. Das Kreuz könnte jedoch auch einst die Grenze der Herrschaftsgebiete von Markgraf und Burggraf markiert haben. Es berichten allerdings noch weitere Sagen über dieses Steinkreuz, welche allerdings alle nicht belegt sind.
Steinkreuz im Hof des Kreuzgangs der Franziskanerkirche
Das sich dort heute im Kreuzgang der Franziskanerkirche befindliche Steinkreuz stand ursprünglich an der Einmündung des Rauhentals in das Triebischtal, direkt am Schweizerhaus. Über dieses 177 cm hohe Steinkreuz gibt es ebenfalls nur Vermutungen und einige unbelegte Sagen.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 334.