Stadtkrankenhaus
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Das erste Meißner Krankenhaus was den damaligen Stand der Krankenpflege entsprach war das am 21. Februar 1891 eröffnete Stadtkrankenhaus auf dem Crassoberg in der ehemaligen Gemeinde Niederfähre. Dieses Krankenhaus stand jeden Bürger offen.
Das ehemalige Stadtkrankenhaus
Das Stadtkrankenhaus bestand zur Eröffnung aus einem Hauptgebäude und drei Nebengebäuden. Es gab dort 102 Betten, zwei Zellen für Irre und zwei Zellen für Tobsüchtige. Das Personal bestand aus zwei Ärzten, zwei Diakonissinnen als Pflegerinnen und einen Wächter. Zum Wirtschaftspersonal gehörten vier Dienstmädchen und ein Hausmeister.
Das hinter dem Hauptgebäude gelegene Isolierhaus konnte am 1. April 1914 in Benutzung genommen werden. Ab 1958 gab es umfangreiche Umbaumaßnahmen im Hauptgebäude. Beispielsweise wurde eine Neuaufgliederung der großen Krankensäle im 1. und 2. Stockwerk vorgenommen.[1]
Das Stadtkrankenhaus wurde am 1. Januar 1951 mit dem Landkrankenhaus sowie der Einrichtung auf dem Dompropstberg am Boselweg Nr. 48 zum Kreiskrankenhaus Meißen zusammengeschlossen. Mit dem Bau vom neuen Kreiskrankenhaus Meißen am Nassauweg Nr. 7 wurden die Kreiskrankenhäuser Meißen am 1. August 2002 unter den Namen „Elblandkliniken Meißen-Radebeul GmbH & Co. KG“ zusammengeschlossen. Ab dem Jahre 2001 ist das Areal vom ehemaligen Stadtkrankenhaus auch Sitz der Freien Werkschule.[2]
Literatur
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen, Druck und Verlag, Klinkicht & Sohn, Meißen, 1929.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, Beucha, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.