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Im Hintergrund rechts die Sonnenleite.

Oberhalb des Mühlweges im Stadtteil Triebischtal befindet sich die Straße Sonnenleite. Die Straße führt am Hang des Triebischtals auf den Questenberg. Die Straße liegt dabei in sonniger, ruhiger Lage. Im unteren Hangbereich befindet sich die um 1907 von Baumeister William Becker erbaute Jugendstil-Villa an der Sonnenleite Nr. 3. Die weiter oben gelegenen Häuser entstanden erst in der Zeit von 1911 bis 1913.

Anfang 1914 wurde mit dem Bau von weiteren vier Häusern begonnen. Das Haus Nr. 5 war im August 1915 bereits fertiggestellt. In die Nr. 5 zog dann der Gestaltungsdirektor der Porzellanmanufaktur Meißen, Professor Erich Hösel ein. Das Haus wurde von ihm an einer Ecke mit einer Plastik verziert. Zu sehen ist ein hockender Mann der auf seinem Knie eine Eule hält. E. Hösel war Mitglied des Vereins Schlaraffia und die Eule ist ein diskreter Hinweis dafür.

Die Bautätigkeiten hat man dann erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges fortgesetzt und sie wurden in den Jahren 1928/29 beendet. Die Bauherren der Häuser waren überwiegend Manufakturisten. Das gesamte Bebauungsgebiet wurde zunächst inoffiziell als „Beckersche Kolonie“, als „Beckersche Straße“ oder auch als „Beckersche Neubauten“ bezeichnet.

Im Zusammenhang der Eingemeindung der Gemeinde Questenberg nach Meißen bekam die Erschließungsstraße, welche durch das Baugebiet führte, am 1. Juli 1924 den amtlichen Namen Sonnenleite.[1]

Literatur

  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax, Beucha 2009, S. 305 und 306.