Schuhfabrik Hermann Möbius
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Die Schuhfabrik Hermann Möbius, eigentlich „Sächsische Schuhfabrik Hermann Möbius“, gehörte einst mit zur bedeutenden Schuhindustrie der Stadt Meißen. Die Schuhfabrik befand sich auf dem Grundstück der Hermann-Grafe-Straße Nr. 30.
Geschichte
Nach dem Ausscheiden von Hermann Möbius aus dem Unternehmen Schuhfabrik Preuß & Möbius erfolgte im Jahre 1911 der Bau einer eigenen Schuhfabrik in der Hermann-Grafe-Straße Nr. 30, welche sich als „Sächsische Schuhfabrik Hermann Möbius“ firmierte. In der Fabrik wurden vorwiegend Damen- und Herrenschuhe angefertigt. Herrenschuhe wurden erfolgreich unter der Fabrikmarke „Afrana“ hergestellt und weltweit verkauft.
Das Unternehmen hat damals auch mit seinen „Original Goodyear-Welt-Maschinen“ geworben, welche in dieser Zeit richtungsweisend waren. Im Juni 1932 erfolgte die Schließung der Fabrik. Zuletzt waren dort noch 150 Arbeitskräfte angestellt. Am 16. März 1933 wurde die Fabrik versteigert. Der Döbelner Schuhfabrikant „Hermann Backofen“ konnte die Fabrik ersteigern und verlegte 1934 seinen Firmensitz nach Meißen. Der Handelsregistereintrag war am 17. Juli 1934.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen per Volksentscheid vom 30. Juni 1946 enteignet. Danach wurde die Fabrikanlage zum VEB Meissner Schuhfabrik umgestaltet.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax, Beucha 2009, S. 296.