Schuhfabrik Gebrüder Kunze

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Ein Schuhmacher.

Die Schuhfabrik Gebrüder Kunze war um 1924 eine Fabrik für Schuhe und Schuhmodelle mit dem Stammsitz Questenberger Weg Nr. 3, vorher Questenberg Nr. 4. Das Unternehmen betrieb eine „Nebenstelle“ im Meißner Stadtteil Triebischtal im Wohnhaus Talstraße Nr. 21 und Nr. 21 a (vorher Haus Nr. 649 C 1). Geleitet wurden Fabrik und Nebenstelle von den Schuhmachermeistern Ernst Alfred Kunze und Paul Willy Kunze. Vermutlich hatte die Firma im Haus Talstraße Nr. 21 schon eine Schuh-Verkaufsstelle.[1]

Das Unternehmen

Die Schuhfabrik Gebrüder Kunze ist in den Meißner Adressbüchern von 1921 bis 1926/27 nachweisbar. Die Schuhfabrik wurde bereits nach 1916 gegründet. Das Unternehmen „Gebrüder Kunze“ war eine Kommanditgesellschaft. Gesellschafter waren Ernst Alfred Kunze, Paul Willy Kunze aus Meißen und Ernst Paul Mähl aus Kötzschenbroda.[2]

Das Haus Talstraße Nr. 21 a gehörte ab 1921 den Gebrüdern Kunze. Die Fabrikation befand sich im Seitengebäude auf dem Hof. Laut Meißner Adressbuch von 1935 gibt es die Schuhfabrik in dieser Zeit schon nicht mehr. Der Schuhmacher Max Siering hatte dort nun ein Schuhgeschäft eingerichtet. Hausbesitzer ist 1935 der „Ländliche Spar- und Vorschuß-Verein für Bohnitzsch und Umgebung“.[3]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1924, S. 197.
  2. Handelsregister-Eintrag aus dem Jahre 1924, Meißen.
  3. Adressbuch der Stadt Meißen, 1921 bis 1935.