Schreberstufen
Die Schreberstufen, welche auch einmal den Namen „Bismarckstufen“ trugen, führen von der Rauhentalstraße auf den Jüdenberg.
Geschichte
Angelegt wurde der Stufenweg vom Meißner Verschönerungsverein „Naturfreund“. Auf Antrag vom Verein bekamen die Stufen nach ihrer Fertigstellung am 27. April 1893 den Namen „Bismarckstufen“, denn die Stufen führten einst auch zu der auf der Höhe errichteten Bismarcksäule.
Der Stufenweg ist zudem ein kurzer Verbindungsweg vom Triebischtal zum Stadtfriedhof an der Nossener Straße. Außerdem konnten die auf der Höhe ebenfalls angelegten Schrebergärten schnell erreicht werden. Der Zugang zum Stufenweg von der Rauhentalstraße aus liegt etwas versteckt zwischen den Häusern. Am 16. Mai 1945 wurde der Stufenweg in Schreberstufen umbenannt.[1]
Kritik
Inzwischen hat sich die Natur das Gelände zurückgeholt. Trotzdem ist aktuell der Treppenaufgang offenbar noch nicht gesperrt, jedoch Unkraut und in die Stufen hineinwachsendes Gestrüpp erschweren den Aufstieg erheblich.
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5, S. 296.