Schreberstraße
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Die Schreberstraße zweigt als Fahrstraße von der Nossener Straße ab und endet an den Justusstufen bzw. den Schreberstufen.
Geschichte
Es gab von alters her schon immer einen Fußweg von der Görnischen Gasse über den Jüdenberg bis zum Roten Haus an der Nossener Straße. Am 28. Januar 1891 bekam der gesamte Weg von der Görnischen Gasse bis zur Nossener Straße den amtlichen Namen „Jüdenberg“. Im Jahre 1895 kam die Turnhalle des Turnvereins „Frisch auf“ (heute Schreberstraße Nr. 5) hinzu.
Im Sommer 1896 wurde geplant den Fußweg zum Fahrweg auszubauen. Am 19. Februar 1937 wurde der Weg „Jüdenberg“ in „v.-Schönerer-Straße“ umbenannt. Benannt wurde die Straße dabei nach dem österreichischen Politiker und Antisemiten „Georg Ritter v. Schönerer“ (1842-1921). Grund der Umbenennung war, dass in der NS-Zeit, alles was an „Juden“ erinnerte, getilgt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es am 16. Mai 1945 die Umbenennung in „Schreberstraße“. Der Name geht dabei auf dem Leipziger Arzt „Daniel Gottlob Moritz Schreber“ zurück, welcher sich der Orthopädie und Heilgymnastik sowie der Volksgesundheit gewidmet hatte. Auch der Schaffung von Kleingartenanlagen (nach ihm auch als „Schrebergärten bezeichnet) geht dabei auf seine Anregungen zurück.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 295 und 296.