Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Gartenlokal an der Schießwiese im Triebischtal um 1910.

Die Schießwiese befand sich bei der 5. Mühle im Triebischtal am Mühlweg. Heute befindet sich auf dem Areal der Juteplan mit einem modernen Zweifeld-Sportplatz.

Geschichte

Schützenvereine und dazugehörige Schützenfeste hat es in Meißen bereits seit dem 16. Jahrhundert gegeben. Der Rat der Stadt Meißen hatte im Jahre 1735 den größten Teil des Stadtangers im Triebischtal als „Schießwiese“ der „Scheiben- und Vogelschützengesellschaft“ überlassen. Die erste Scheiben- und Vogelschießen-Veranstaltung fand als „1. Königsschießen“ vom 21.- 23. September 1735 statt. Um 1741 wird an der Schießwiese das erste Schießhaus an der Schützenwiese gebaut. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Schützenfest zum Volksfest mit vielen Besuchern.

Der ursprüngliche Stadtanger wird in der Zeit von 1735 bis 1939 die „Schießwiese“, welche man umgangssprachlich auch als „Schützenplan“ oder „Schützenplatz“ bezeichnet. Später gab es zu den Festen auf dem Juteplan sogar einen verstärkten Linienverkehr der Meißner Straßenbahn. Danach wird die Schießwiese meist als Sportplatz genutzt.[1][2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, 1993, S. 75.
  2. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha, 2009, S. 153 und 154.