Sachgesamtheit Trinitatiskirche mit Kirchhof

Die Kirche St. Trinitatis.
Historische Grabmale.

Die Sachgesamtheit Trinitatiskirche mit Kirchhof besteht aus mehreren zusammengefassten Einzeldenkmäler, welche sich auf dem Areal An der Trinitatiskirche und dem Trinitatiskirchweg im Stadtteil Cölln in Meißen befinden. Die Denkmäler sind in der Kulturdenkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen erfasst und aufgeführt.[1]

Sachgesamtheit

  • Das gesamte Gelände an der Kirche St. Trinitatis, der ehemaligen Stiftskirche St. Georg (Obj. 09300878).
  • Die Kirche St. Trinitatis ist ein gotischer Kirchenbau mit Renaissance-Elementen auf dem Zscheilberg. Der Chor stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Langhaus ist aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts und der Altaraufbau wurde um 1655 gebaut. Die Kanzel stammt vermutlich von 1667 und der Taufstein ist aus dem Jahre 1860.
  • Die 19 Grabmale und das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (siehe Obj. 09265173) auf dem Trinitatisfriedhof.

Sachgesamtheitsteile

  • Die Feierhalle
  • Die Einfriedungsmauer.

Einzeldenkmale

  • Der Kirchenbau St. Trinitatis gilt als Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Trinitatiskirche mit Kirchhof (Obj. 09265173).
  • 19 Grabmale auf dem Kirchhof.
  • Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Das Ehrenmal besteht aus einem Würfel aus Meißner Granit, der von vier Säulen umgeben ist. Auf der Oberseite vom Würfel befindet sich ein Eisernes Kreuz. Der Würfel symbolisiert dabei einen Altar über dem ein Adler mit 1,50 m Flügelspannweite schwebt.

Die Sachgesamtheit mit den Sachgesamtheitsteilen und die Einzeldenkmälern Trinitatiskirche mit Kirchhof sind städtebaulich, landschaftsgestaltend, baugeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 346 und 347.