Sachgesamtheit Stadtfriedhof Meißen

Kapelle auf dem Stadtfriedhof.

Die Sachgesamtheit Stadtfriedhof Meißen besteht aus mehreren zusammengefassten Einzeldenkmäler, welche sich auf dem Areal vom Stadtfriedhof an der Nossener Straße in Meißen befinden. Die Denkmäler sind in der Kulturdenkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen erfasst und aufgeführt.[1] Zur Sachgesamtheit Stadtfriedhof Meißen gehören:

Sachgesamtheit Stadtfriedhof

  • Das Gebäude der Friedhofsverwaltung Nossener Straße Nr. 36 auf dem Gelände vom Stadtfriedhof.
  • Die Einfriedungsmauer zur Nossener Straße.
  • Die Gebäude vom Krematorium Meißen Nossener Straße 38 mit Parentationshalle und Leichenhalle, eine bedeutende Krematoriumsanlage im Stil des Neuen Bauens der 1920er Jahre mit Skulpturenschmuck an der Fassade.
  • Der Gedenkstein der MISNIA. Ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
  • Die Friedhofskapelle, ein Historismusbau im neoromanischen Stil.
  • Der Skulpturenschmuck, auf dem Friedhof und an der Urnenanlage (Kolumbarien, Vasen aus Keramik) sowie mehrere künstlerisch wertvolle Grabmale.
  • Das Erbbegräbnis Biesolt.
  • Der Obelisk für die 15 Explosionsopfer vom 9. Februar 1875.
  • Sachgesamtheitsteile sind dabei: Die gärtnerisch gestaltete Friedhofsanlage. Das Gartendenkmal ist künstlerisch, landschaftsgestaltend-gartenkünstlerisch, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, kunstgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung.

Die Sachgesamtheit Stadtfriedhof Meißen ist geschichtlich und stadtentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Die jeweiligen Einzeldenkmäler sind künstlerisch, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, kunstgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 320.