Sachgesamtheit Neuer Johannesfriedhof

Die Sachgesamtheit Neuer Johannesfriedhof besteht aus mehreren zusammengefassten Einzeldenkmäler, welche sich auf dem Areal vom Neuen Johannesfriedhof an der Max-Dietel-Straße im Stadtteil Cölln in Meißen befinden. Die Denkmäler sind in der Kulturdenkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen erfasst und aufgeführt.[1]
Der Friedhof ist auf ehemaligem Weinberg gelegen. Er ist von der ursprünglichen Bruchsteinmauer des Weinbergs umgeben. Anstelle des Winzerhauses wurde 1910 die heutige Kapelle errichtet und das Friedhofsportal besitzt Jugendstilformen. Zur Sachgesamtheit Neuer Johannesfriedhof gehören:
Sachgesamtheit Neuer Johannesfriedhof
- Die gesamte Friedhofsanlage (Obj. 09266162).
- Die Friedhofskapelle aus dem Jahre 1910 und verschiedene Grabmale.
- Das Wohnhaus, ein ehemaliges Weingut und heute Friedhofsverwaltung. Das Wohnhaus ist mit der Jahreszahl „1842“ bezeichnet.
- Der seitliche Torbogen am Wohnhaus und das Nebengebäude mit Einfriedung (ehemalige Weinbergsmauer).
- Das sowjetische Ehrenmal und der Gedenkstein für die Opfer des Faschismus.
Sachgesamtheitsteile
- Die gesamte Friedhofsgestaltung.
- Das Friedhofsportal aus dem Jahre 1910.
Einzeldenkmale
- Als Einzeldenkmäler (Obj. 09301501) der Sachgesamtheit gelten das Wohnhaus, das Friedhofsportal und die Friedhofskapelle.
Die Sachgesamtheit mit den Sachgesamtheitsteilen und die Einzeldenkmälern Neuer Johannesfriedhof sind ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 236.