Sachgesamtheit Martinskapelle und Friedhof St. Martini Meißen

Die Martinskapelle.

Die Sachgesamtheit Martinskapelle und Friedhof St. Martini Meißen besteht aus mehreren zusammengefassten Einzeldenkmäler, welche sich auf dem Areal vom St. Martins Friedhof auf dem Plossen in Meißen befinden. Die Denkmäler sind in der Kulturdenkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen erfasst und aufgeführt.[1] Zur Sachgesamtheit Martinskapelle und Friedhof St. Martini Meißen gehören:

Sachgesamtheit

  • Die Martinskapelle auch „Bettelmannskirche“ genannt auf dem Martinsberg, mit einigen Grabmalen bzw. Grabanlagen, das Friedhofsportal und die Einfriedungsmauer. Die Kapelle ist romanischen Ursprungs aus dem 12. Jahrhundert und wurde später überformt. Von Süden ist das Kirchenschiff durch ein romanisches Rundbogenportal zugänglich von Norden her durch ein gotisches Spitzbogenportal (um 1400). Gleich am Rundbogenportal befindet sich ein Anbau, welche einmal die Wohnung vom Totengräber war.
  • Als Sachgesamtheitsteil gilt die Friedhofsanlage mit den Grabanlagen.

Die Sachgesamtheit Martinskapelle und Friedhof St. Martini Meißen ist geschichtlich und stadtentwicklungsgeschichtlich von Bedeutung. Die jeweiligen Einzeldenkmäler sind künstlerisch, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich, kunstgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung. Der Sachgesamtheitsteil (Friedhofsanlage) ist städtebaulich, landschaftsgestaltend, baugeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 215 und 216.