Sachgesamtheit Kloster zum Heiligen Kreuz Meißen

Die Klosterruine zum Heiligen Kreuz.

In der Sachgesamtheit Kloster zum Heiligen Kreuz Meißen sind die ehemaligen Gebäude der Klosterruine an der Elbe in Meißen zusammengefasst. Die Kulturdenkmäler sind in der Kulturdenkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen einzeln erfasst und aufgeführt.

Es handelt sich dabei um die Ruine des Benediktiner-Nonnen-Klosters, welches von Dietrich den Bedrängten, Markgraf von Meißen, am Ende des 12. Jahrhunderts gestiftet wurde. Im Jahre 1217 hatte man das Kloster an das linkselbische Ufer nördlich der Meißner Altstadt verlegt und dort in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Kirchengebäude errichtet.[1] Zur Sachgesamtheit gehören:

Sachgesamtheit Kloster zum Heiligen Kreuz

  • Die Ruine des Benediktiner-Nonnen-Klosters mit Klostermauer
  • Der Klostergarten als Gartendenkmal

Die Einzeldenkmäler sind regionalgeschichtlich, baugeschichtlich, wissenschaftlich, landschaftsgestaltend und künstlerisch von Bedeutung. Es handelt sich um eine romanische Architektur im Übergang zur Gotik. Der überwiegend noch mittelalterliche Baubestand gehört zu den ältesten und bedeutendsten Kulturdenkmalen Sachsens. Als Zisterzienserarchitektur einer bestimmten Entwicklungsstufe ist das Einzeldenkmal aber auch dem nationalen kulturellen Erbe Deutschlands zuzuordnen. Die Klosterruine des einstigen Benediktiner-Nonnen-Klosters zum Heiligen Kreuz war zudem ein beliebtes Motiv für berühmte Künstler.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 179 bis 181.