Sachgesamtheit Afrafreiheit Meißen

Die Sachgesamtheit Afrafreiheit Meißen besteht aus mehreren zusammengefassten Einzeldenkmäler, die sich am oder auf dem Afraberg der Stadt Meißen befinden. Die Afrafreiheit gilt dabei als Teil eines national bedeutsamen Bauensembles. Die Kulturdenkmäler sind in der Kulturdenkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen einzeln erfasst und aufgeführt.[1] Zur Sachgesamtheit gehören:
Sachgesamtheit Afrafreiheit
- Der Jahnscher Hof (Obj. 09266347)
- Der Schleinitzer Hof (Obj. 09265655)
- Der Domherrenhof Freiheit Nr. 4 (Obj. 09265668)
- Das Domherrenhaus Freiheit Nr. 5 (Obj. 09265669)
- Die Afranische Pfarre (Obj. 09265671)
- Das Professorenhaus (Obj. 09265673)
- Die Superintendentur (Obj. 09265674)
- Der Domherrenhof Freiheit Nr. 10 (Obj. 09266363)
- Das Domherrenhaus Freiheit Nr. 11 (Obj. 09265676)
- Das Diakonat Freiheit Nr. 12, (Obj. 09265677)
- Die Fürstenschule St. Afra (Obj. 09265672)
- Die Kirche St. Afra mit Kirchhof (Obj. 09265667)
- Der Ökonomiehof (Obj. 09265667)
- Das Carlowitzsches Domherrenhaus am Seelensteig Nr. 2 (Obj. 09265675)
- Der Waltersbrunnen im Kleinen Hohlweg (Obj. 09266375)
Dazu gehören auch die Sachgesamtheitsteile gärtnerisch gestalteter Freiflächen der Freihöfe, der Straßenraum mit Pflasterung und diverse Treppenanlagen sowie Einfriedungs- und Stützmauern.
Die Einzeldenkmäler sind künstlerisch, geschichtlich, städtebaulich, landschaftsgestaltend und wissenschaftlich von Bedeutung. Es handelt sich um eines der interessantesten Kurien- und Freihofensembles Deutschlands.
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 89 bis 90.