Rudolphsche Ziegelei
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Die Rudolphsche Ziegelei befand sich in Niederfähre an der Hafenstraße und wurde vom Pächter der Ratsziegelei Ernst Louis Rudolph betrieben. Die Rudolphsche Ziegelei gehörte mit zu den bedeutenden Ziegeleien der Stadt Meißen.
Geschichte
Bereits 1830 war „Gute Ziegelerde“ (Lehm) kaum noch in der Gegend der heutigen Jugendwiese vorrätig. Der Pächter der Ratsziegelei E. L. Rudolph bezog daher schon 1831 die benötigte Ziegelerde aus Zscheila und später aus Niederfähre. Zwischen 1841 und 1843 errichtete Rudolph in Niederfähre eine eigene Ziegelei, die er mit einem kleinen Ziegelofen betrieb. Für den Abtransport der gefertigten Ziegel hatte sich Rudolph schon 1841 eine entsprechende Genehmigung für eine eigene Schiffsanlegestelle unterhalb der Schiffsmühle besorgt.
Nachdem die Ratsziegelei aufgegeben wurde verlegte Rudolph sein Unternehmen ganz nach Niederfähre und erweiterte den Betrieb dort beträchtlich. Hergestellt wurden in der „Rudolphschen Ziegelei“ vor allem Dach- und Mauerziegel. Die Firma blieb bis ca. 1907 bestehen.
Erhalten hat sich nur noch das Wohnhaus in der Hafenstraße Nr. 50. Die sogenannte „Rudolphsche Villa“ wurde im Jahre 2000 umfassend saniert. Auf dem ehemaligen Gelände der Ziegelei befindet sich heute die Pastalozzischule und das Berufliche Schulzentrum Meißen.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, S. 375 bis 377.