Restauration zum Horn
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Die Restauration zum Horn war ein Gast- und Speisehaus in Meißen. Die Restauration befand sich um 1900 in der Altstadt und später im Wohnhaus Gerbergasse Nr. 9 (vorher „An der alten Brücke“ Nr. 553) in der Nähe der Altstadtbrücke.
Inhaber vom Unternehmen war um 1900 der Restaurateur Adolf Sagner. Ihm gehört in dieser Zeit auch das Haus an der Gerbergasse.[1]
Das Unternehmen
Das Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1937 nachweisbar. Das Gasthaus soll damals nach eigenen Angaben „das schönste und größte, mit Dampfheizung ausgestattete bürgerliche Speisehaus“ gewesen sein. Es wurde Bier und Wein ausgeschenkt und es stand ein Billard und ein Pianino zur Verfügung. Für ein gutes Essen sorgte die eigene Fleischerei.
Die Restauration zum Horn gab es vermutlich bereits vor 1880. Sie wurde 1880 vom Gastwirt Gustav Friedrich Wilhelm Kühne geführt und um 1885 von Alfred Frosch übernommen. A. Sagner führte danach die Restauration bis 1906 und wird dann als „Privatus“ geführt. Das Restaurant zum Horn wird nun von Bruno Morgenstern geführt. Um 1912 übernahm Franz Schneider das Lokal bis 1921. Danach übernimmt die Witwe und Gastwirtin Anna Schneider bis 1926/27 die Restauration zum Horn und um 1935 ist die Witwe Lydia Schneider die Gastwirtin. Die Restauration zum Horn gibt es vermutlich bis nach 1937.
Ab 1939 gibt es die Restauration zum Horn nicht mehr.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.