Restaurant zum Hahnemann

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Werbeanzeige vom Restaurant zum Hahnemann um 1890.

Das Restaurant zum Hahnemann war um 1890 eine Restauration in Meißen. Die Gaststätte befand sich in der Altstadt im Haus am Hahnemannsplatz Nr. 459 an der Ecke zum Neumarkt. Es handelte sich dabei um den Vorgängerbau vom heutigen Haus Neumarkt Nr. 59. Im Haus wurde am 11. April 1755 der Begründer der Homöopathie Christian Friedrich Samuel Hahnemann geboren.

Inhaber vom Unternehmen war um 1890 der Restaurateur und Schankwirt Adolf Hüfner.[1]

Das Unternehmen

Das „Restaurant zum Hahnemann“ ist in den Meißner Adressbüchern von 1885 bis 1914 nachweisbar. Um 1880 gab es im Haus noch eine Schmiede. Erst ab 1885 wird hier eine Gaststätte „Zum Hahnemann“ benannt. Die Gaststätte wird damals noch vom Restaurateur und Schmiedemeister Karl A. Schöne geführt. Später übernimmt das Unternehmen A. Hüfner. Um 1895 gehörte das Haus zum Hahnemannsplatz Nr. 14 und das Restaurant wurde nun von Gottlob August Richard Kleeberg übernommen und weitergeführt.

Das Restaurant hatte viele Betreiber

Es wurde den Besuchern von Meißen im Geburtshaus von Ch. F. S. Hahnemann die gute bürgerliche Küche empfohlen. Es gab zur Unterhaltung ein französisches Billard und es wurden nach eigenen Angaben „gute Weine“ ausgeschenkt. Ab 1900 gehört das Grundstück nun zum Neumarkt und bekam die Hausnummer 59. Das Restaurant trägt noch immer den Namen „Restaurant zum Hahnemann“. Richard Kleeberg ist vermutlich im Jahre 1905 verstorben. Richard Käubler führt nun das „Restaurant zum Hahnemann“ bis um 1910 weiter, dann übernimmt er den Ratskeller am Markt. Rudolf Gerstmann führt die Gaststätte nur kurze Zeit, denn von 1912 bis 1914 ist Emil Zimmer der neue Gastwirt geworden.

Ab 1916 wird das Restaurant zum Hahnemann in den Meißner Adressbüchern nicht mehr aufgeführt und wurde offenbar aufgegeben. Der letzte Inhaber Emil Zimmer wird ebenfalls nicht mehr aufgeführt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und der Vororte Bohnitzsch, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Niedermeisa, Obermeisa, Oberspaar, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1890, S. 35.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1885 bis 1916.