Restaurant „Zur Kleinbahn“

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Logo der Kgl. Sächs. Staats-Eisenbahnen bis 1918 (Beispielfoto).

Das Restaurant „Zur Kleinbahn“ war um 1913 ein Restaurationsbetrieb im Stadtteil Triebischtal in Meißen. Die Gaststätte gehörte mit zum Bäckereibetrieb und Weinschank im Haus Hirschbergstraße Nr. 18 in der Nähe vom Bahnhof Meißen Triebischtal. Besitzer bzw. Inhaber waren die jeweiligen Bäckermeister.[1]

Das Unternehmen

Ursprünglich wurde das Unternehmen als Bäckerei mit Weinstube schon vor 1880 von Ernst Louis Thiele im Triebischtal gegründet. Das Bäckerei-Geschäft ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar. Ab 1906 ist Franz Arnhold dort Bäckermeister und Hausbesitzer. Er verstirbt um 1909 und nun führt die Witwe Ida Arnold als „Bäckerei- und Restaurations-Inhaberin“ die Geschäfte.

Aus der ehemaligen Weinstube direkt am Bäckereigeschäft wurde um 1913 ein Restaurant, welches den Namen „Zur Kleinbahn“ bekam. Das Restaurant wurde besonders von den Reisenden genutzt, da der Triebischtaler Bahnhof nicht gastronomisch bewirtschaftet wurde. In dieser Zeit gab es einen regen Zugverkehr vom Bahnhof Meißen Triebischtal nach Dresden und Leipzig, sowie den Kleinbahnbetrieb nach Lommatzsch und Wilsdruff.

Das Restaurant „Zur Kleinbahn“ wird letztmalig im Meißner Adressbuch von 1939 aufgeführt. Letzter Betreiber war der Bäckermeister Heinz Dörner. Ab 1950 gab es im Haus Hirschbergstraße Nr. 18 keine Bäckerei mehr und auch die Restauration war geschlossen.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha , Ausgabe 1914, Häuserbuch S. 78.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1914 bis 1950.