Renaissance-Bürgerhaus Marktgasse Nr. 1

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Haus Marktgasse Nr. 1 mit roter Fassade.

Das Renaissance-Bürgerhaus Marktgasse Nr. 1 befindet sich an der Marktgasse in der Altstadt von Meißen. Das heutige Wohn- und Geschäftshaus gehört zu den bedeutendsten Renaissance-Bürgerhäusern der Stadt Meißen. Wie auch einige andere Baudenkmäler der Stadt war auch dieses Haus in der DDR-Zeit vom Abriss bedroht.

Geschichte

Das Haus bekam um 1600 seine heutige Gestalt. Die rechte nach der Marktgasse weisende Fassade geht dabei auf das Jahr 1560 zurück. Auch das Hochrenaissance-Portal stammt aus dieser Zeit. Nachdem das Haus über vier Jahrhunderte bis 1962 von den jeweiligen Hauseigentümern als Geschäfts- und Wohnhaus genutzt wurde, gab es dort unter dem Namen „Markthalle“ bis in die Mitte der 1980er Jahre ein Konsum- Obst und Gemüse-Geschäft. Das Haus war bereits 1976 schuldenfrei an die Kommunale Wohnungsverwaltung übergeben worden. In den 1980er Jahren wurde das Haus wegen des fortgeschrittenen Verfalls etappenweise leergezogen.

Sicherung und Sanierung

Das Hauptgebäude wurde 1986/87 nach Abbruch des Dachstuhls gesichert und mit einem Notdach versehen. Dabei musste das galerieumzogene Hintergebäude vollständig abgerissen werden. 1989/90 erfolgte unter dem Einsatz von Fördermitteln eine statische Sicherung. Nach der Reprivatisierung konnte ab 1996 die denkmalgerechte Sanierung des Hauses beginnen. Die Sanierung konnte 1997 abgeschlossen werden. Im Jahre 1997 kam noch bis November ein moderner Anbau am Löwengäßchen hinzu.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 213.