Reichmühle
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Als einstige „2. Mühle“ galt die von Heinrich Reich am 19. November 1903 für 96 000 Mark gekaufte Reichmühle. Es war ursprünglich eine Wassermühle, die vom Mühlgraben im Triebischtal angetrieben wurde. Der heute verlassene Gebäudekomplex steht an der Talstraße Nr. 90.
Geschichte
Heinrich Reich baute die ursprünglich einstöckige Wassermühle mit einem Mühlrad zu einem modernen Kunstmühlenwerk mit Turbinenantrieb und Walzenstühlen um. Im Jahre 1940 gab es dort allerdings nur noch eine geringe Wasserkraftnutzung von 28 PS.
Zuletzt stellte man in der Reichmühle nur noch Roggen- und Weizenmehl her. Dabei war der offizielle Name „Mühlenwerke Dresden, Außenstelle Mischfutterwerk Reichmühle, Meißen. Den anfallenden Roggenfeinschrot lieferte man dabei an den VEB Tierarznei Weinböhla ab. Am 31. Dezember 1991 erfolgte die Betriebsstillegung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 227.