Questenberger Weg
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Der Questenberger Weg zweigt im Stadtteil Triebischtal in der Nähe vom „Schweizerhaus“ von der Rauhentalstraße ab und führt dann steil bergan über den Questenberg nach Korbitz.
Ursprünglich führte der Weg hinter dem Rittergut Korbitz noch weiter bis zum Triftweg. Dieser Abschnitt wurde allerdings im Jahre 1959 eingezogen und dem damaligen VEB Lehr- und Versuchsgutes Meißen-Korbitz zugeschlagen. Der Weg wurde dabei auch umgangssprachlich „Questenberger Fußweg“ genannt. Im Jahre 1924 gab es allerdings die amtliche Benennung in „Questenberger Weg“. Der Weg war nach dem Bau der Questenbergschule im Jahre 1900 auch gleichzeitig zum Schulweg geworden.
Gerade am Abzweig an der Rauhentalstraße war der Weg sehr eng und hatte dabei eine Breite von nur 1,18 m, heute immerhin 1,75 m. Jedoch auch weiter oben ändert sich die Breite kaum. Trotzdem wurde der Weg einst auch von Fuhrwerken benutzt. Dabei kam es dann auch immer wieder zu Unfällen. Erst ab dem 1. Juni 1880 wurde aus Sicherheitsgründen der gesamte Abschnitt für den „Reit- und Fahrverkehr“ gesperrt.
Allerdings wurde dieses Verbot nur selten beachtet. Im Jahre 1886 wurde der Weg schließlich mit Barrieren und mit kreishauptmannschaftlicher Verfügung wirksam versperrt. Die Anlieger bekamen aber für die Barrieren einen Schlüssel.
Die Sperrung vom Weg für Fuhrwerke führte schließlich dazu, dass sich der Wirtschaftsbesitzer Thielemann einen Privatweg, den heutigen Wasserweg, als Verbindung zur Rauhentalstraße baute.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 272.