Postkartenverlag Kretzschmar & Schatz

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Werbeanzeige der Meißner Firma Kretzschmar & Schatz um 1924.
Werbung der Meißner Firma Kretzschmar & Schatz.

Der Postkartenverlag Kretzschmar & Schatz war 1924 ein Verlag und eine Pack- und Feinpapierhandlung in der Altstadt von Meißen. Das Unternehmen befand sich in dieser Zeit im Wohnhaus Burgstraße Nr. 28 in der Nähe vom Baderberg.

Die Geschäftsinhaber waren 1924 die Kaufleute Otto Figge und Rudolf Schüller. Handelsregister-Eintrag 1924: Kretzschmar & Schatz, Meißen, Postkartenverlag. Inhaber: Otto Heinrich Friedrich Figge und Louis Rudolf Schüller, beide in Meißen.[1] Die Firmeninhaber waren auch die Hausbesitzer vom Haus Burgstraße Nr. 28.

Das Unternehmen

Das Unternehmen „Kretzschmar & Schatz“ ist in den Meißner Adressbüchern von 1885 bis 1950 nachweisbar. Kretzschmar & Schatz wurde um 1885 von Moritz Kretzschmar und Karl Schatz gegründet. Es handelte sich zunächst um ein Kurzwaren-Geschäft und ein Papierwaren-Geschäft an zwei unterschiedlichen Adressen. Moritz Kretzschmar führte das Papierwaren-Geschäft im Haus Neugasse 435 (heute Haus Neugasse Nr. 16) und Karl Schatz hatte die Kurzwaren-Handlung im Haus Neugasse 383 (heute Haus Neugasse Nr. 58). Die beiden Geschäfte werden später an den Kaufmann Theodor Hermann Seibt übergeben.

Die Firma befindet sich um 1890 noch am Kleinmarkt Nr. 241 B (heute Haus Kleinmarkt Nr. 7). Von 1890 bis 1916 ist der Inhaber von „Kretzschmar & Schatz“ der Kaufmann Th. H. Seibt. Er führt das Unternehmen auch als „Luxuspapierhandlung en gros“ und es werden noch immer Ansichtskarten hergestellt und verkauft.

Das Geschäft wird zwischen 1917 und 1939 von O. Figge und R. Schüller übernommen und weitergeführt. Ab 1950 ist Rudolf Schüller der alleinige Inhaber der Firma Kretzschmar & Schatz. Wann das Unternehmen aufgegeben wurde ist unbekannt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1924, S. 194 und Handelsregister S. 4.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1890 bis 1950.