Porzellanmalerei Julius Pfohl
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Die Porzellanmalerei Julius Pfohl war eine Malerei für keramische Produkte vor allem Porzellan. Die Porzellanmalerei befand sich in der Talstraße Nr. 98 unweit der Porzellanmanufaktur Meißen im Triebischtal.
Die Malerei Pfohl war auch außerhalb von Meißen bekannt für dekoriertes Porzellan aus der Werkstatt, besonders ihre „Altwiener Malerei“. Die Malerei-Werkstatt bekam auf den damaligen internationalen Industrie- und Gewerbeausstellungen insgesamt 18 Medaillen. Beispielsweise bekam die Malerei Pfohl die Goldene Medaille auf der Ausstellung „The Grand Foreign Exhibition“ in Boston im Jahre 1883. Schon ein Jahr später gab es erneut eine Goldmedaille zur „Industrie-, Gewerbe-, Elektro- und Erzgebirgische Hausindustrie-Ausstellung“ 1884 in Teplitz (heute Teplice, Tschechische Republik).
Bemalt wurden in der Malerei Pfohl komplette Tafel-Service, Figuren, Leuchter und Postamente. Ein Ausflugsführer zur Stadt Meißen aus dem Jahre 1885 empfiehlt die „Porzellanmalerei von Julius Pfohl an der Thalstraße 406 C (Nr. 98) gleich an der Kgl. Porzellanmanufactur“. Man schrieb dazu:
Er imitiert hervorragend alt Wiener Porzellan, als Vasen, Krüge, Teller und Tassen mit vorzüglicher Bemalung.
Zudem wurden in der Malerei-Werkstatt auch Lehrlinge ausgebildet.[1] Der spätere Meißner Porzellankünstler Emil Paul Börner erlernte dort den Beruf eines Porzellanmalers.
Literatur
- Max Dittrich: Neuer Führer durch Meißen, die Albrechtsburg, den Dom und die Kgl. Porzellan-Manufaktur, Selbstverlag, Meißen, 1885.
Einzelnachweise
- ↑ Max Dittrich: Neuer Führer durch Meißen, die Albrechtsburg, den Dom und die Kgl. Porzellan-Manufaktur, Selbstverlag, Meißen, 1885, S. 35.