Otto von Schönberg-Mockritz

Otto von Schönberg-Mockritz (1824-1916), eigentlich Otto Ludwig Christoph von Schönberg, war ein Rittergutsbesitzer, Kammerherr und sächsischer Landtagsabgeordneter. Der Rittergutsbesitzer gehörte zur alteingesessenen sächsischen Adelsfamilie von Schönberg an.

Die Familie hatte bereits zwei Bischöfe von Meißen gestellt und war über viele Generationen hinweg im Meißner Domkapitel vertreten. Daher war Otto von Schönberg-Mockritz auch aus familiären Gründen mit dem Meißner Dom verbunden. Er war ein Vorstandsmitglied des Dombauvereins zu Meißen und war an vielen wichtigen Entscheidungen beteiligt.

Otto von Schönberg-Mockritz wurde am 20. Juli 1824 in Niederreinsberg bei Freiberg in Sachsen geboren. Er wurde am Gymnasium und später an der Bergakademie Freiberg ausgebildet und anschließend studierte er an der Universität Leipzig. Im Jahre 1856 kaufte er das Rittergut Mockritz bei Döbeln und 1896 erbte er Niederreinsberg.

Er gehörte dem Bezirksausschuss der Amtshauptmannschaft Döbeln an und wurde Abgeordneter der Zweiten Kammer des sächsischen Landtags. König Albert von Sachsen berief Otto von Schönberg-Mockritz 1877 in die erste Landtagskammer, der er bis zu seinem Tod angehörte. Otto von Schönberg-Mockritz verstirbt am 1. März 1916 in Dresden.[1][2][3][4]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Günter Donath, Matthias Donath: Himmelszeichen – Begleitbuch zur Ausstellung im Stadtmuseum Meißen vom 12. Juli 2008 bis 9. November 2008, edition Sächsische Zeitung, Redaktions- und Verlagsgesellschaft Elbland mbH, Meißen, 2008, S. 90 bis 95, 132 bis 141, 216 bis 221.
  2. ↑ Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen. C. E. Klinkicht & Sohn, Druck: Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen 1929, S. 639, 640 und ab 676 (online).
  3. ↑ Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993, S. 106, 151, 154 bis 159, 161, 163 und 172.
  4. ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 58 bis 61.