Familiengrabstätte Horn auf dem Stadtfriedhof Meißen.

Otto Horn (* 9. März 1845 in Meißen; † 7. Dezember 1898) war ein Bäckermeister, Konditor und Weingroßhändler in Meißen. Er war mit Henriette Emma Horn verheiratet. Sein Ladengeschäft befand sich in der Elbstraße 9. Gegründet wurde sein Bäckerei- und Konditorei-Geschäft am 1. April 1868. Ab 1876 ist Horn dann auch als Weinhändler im Handelsregister der Stadt Meißen eingetragen. Zusätzlich hatte er seit dem Jahre 1880 noch den Königlichen Burgkeller auf der Albrechtsburg gepachtet. Otto Horn starb am 7. Dezember 1898 in Meißen. Die Grabstätte der Familie Horn befindet sich auf dem Stadtfriedhof Meißen, Nossener Straße.

Produkte

Angeboten wurde im Ladengeschäft neben Kaffee und Tee, auch Gebäck, Kuchen und Torten. Als Spezialität waren Meißner Fummeln im Angebot. Zudem gab es noch Meißner Landweine in Flaschen und Gebinden.

Hoflieferant

Bei einem Besuch vom Sächsischen König Albert in Meißen lieferte Otto Horn auf Ersuchen, einige Backwaren für ein Frühstück des Monarchen auf die Albrechtsburg. Später bezieht die Königliche Hofwirtschaft in Dresden auch Weine von Horn. Am 4. März 1881 wird ihm durch König Albert von Sachsen das Prädikat „Königlicher Hoflieferant“ verliehen.[1]

Literatur

  • Akte im Hauptstaatsarchiv Dresden, 10711 Ministerium des Königlichen Hauses, Loc. 25, Nr. 13, Vol. XVII. (Dort auch Anträge und Gesuche von seiner Frau Henriette Emma Horn enthalten.)

Einzelnachweise

  1. Akte im Hautstaatsarchiv Dresden, 10711 Ministerium des Königlichen Hauses, Loc. 25, Nr. 13, Vol. XVII. S. 1 bis 14.