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Werbeanzeige der Meißner Ofenfabrik Paul Körner um 1910.

Die Ofenfabrik Körner, vollständiger Name „Meissner Schamotte-Ofen-Fabrik Paul Körner“, war 1905 ein Ofen- und Kaminhersteller in Meißen. Die Ofenfabrik befand sich im Stadtteil Triebischtal an der Jacobistraße Nr. 37 (heute Ossietzkystraße) in der Nähe der Ortslage Buschbad. Das Unternehmen befand sich wie auch später die Schamotte- & Tonwarenfabrik auf dem Grundstück Nr. 37. Der Besitzer der Ofenfabrik war Paul Körner.[1]

Das Unternehmen

Ursprünglich war auf dem Fabrikgelände der Ofenfabrik Körner noch die Ziegelei Otto & Schlosser ansässig. Es gründete sich auf dem Areal um 1900 die Ofenfabrik „Körner & Schaeffer“, welche später Paul Körner allein übernahm.

Das Unternehmen führte sämtliche Neubauten und alle Ofensetzarbeiten oder Reparaturen an Öfen durch. Dazu gab es eigene Ofensetzer, welche in die Haushalte kamen. Man stellte rationelle Wirtschaftsöfen her und auch Kessel, Dämpfen, sowie Warmwasseranlagen. Spezialgebiet war jedoch der Ofenbau für Privathaushalte, beispielsweise mit „Majolika-Öfen“.

Die „Ofenfabrik Körner “ ist in den Meißner Adressbüchern von 1902 bis 1916 nachweisbar. Die Ofenfabrik wurde nach 1916 aufgegeben und von der Schamotte- & Tonwarenfabrik übernommen.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und der Vororte Bohnitzsch, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Niedermeisa, Obermeisa, Oberspaar, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1904, S. 121.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1904 bis 1921.