Nähmaschinenhandel A. H Schröer
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Die Nähmaschinenhandel A. H Schröer, eigentlich „August Hermann Schröer“, war ein Nähmaschinen-Händler in Meißen. Das Geschäft befand sich um 1893 in der Altstadt im Wohnhaus Neugasse Nr. 24 (ehemals Nr. 428). Haus und Grundstück gehörten in dieser Zeit ebenfalls dem Mechaniker und Posamentenhändler A. H. Schröer.[1]
Das Unternehmen
Das Geschäft von A. H. Schröer ist in den Meißner Adressbüchern von 1890 bis 1937 nachweisbar. A. H. Schröer hatte bereits nach 1885 das Posamenten- und Weißwarengeschäft von Johanna Rosalie Henning, sowie das Grundstück an der Neugasse weitergeführt bzw. übernommen.
Später handelte er auch mit Nähmaschinen und Fahrräder. Dazu kaufte er noch das Grundstück Wohnhaus Neugasse Nr. 22 hinzu und verkauft um 1904 das Haus Nr. 24 an den „Bäckermeister Hermann Schröer“.
Sein Geschäft befindet sich nun im Haus Neugasse Nr. 22. Ab 1916 wird er als Nähmschinen- und Farrad-Fabrikant bezeichnet. Um 1921 hatte man das Sortiment erweitert. Man verkauft nun auch Schreibmaschinen und übernimmt deren Reparaturen. Ab dem Jahre 1926 übernimmt die Firma nur noch Reparaturen und hatte offenbar den Verkauf aufgegeben. Um 1935 wird die Werkstatt vom Kaufmann und Mechaniker Erhard Schröer geführt. Als Hausbesitzer sind nun „A. H. Schröers Erben“ eingetragen. Erhard Schröer war nun der Inhaber vom Geschäft und führte es als Kaufmann und Mechaniker weiter.
Im Jahre 1939 gibt es das Unternehmen A. H Schröer nicht mehr. Als Hausbesitzer wird nun Kurt Schröer, wohnhaft in Dresden-Weißer Hirsch angegeben. Den Laden hatte nun der Möbelhändler und Tapeziermeister Paul Schäfer übernommen.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.