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Damen-Wollmantel um 1950 (Beispielfoto).

Das Modehaus Opitz war ein Bekleidungsgeschäft für Damenkonfektion im Triebischtal in der Talstraße Nr. 63 und ab 1952 im Haus Nr. 66. Später wird im Geschäft auch Herrenkonfektion und Kinderbekleidung angeboten. Zudem gab es eine Änderungsschneiderei.

Geschichte

Anna Opitz eröffnete in den 1930er Jahren im Haus Talstraße Nr. 63 ein Wollwarengeschäft, welches sich bald zum Textilwarengeschäft entwickelte. Zusätzlich wurde die Reinigung von Bettfedern angeboten. Bereits am 9. Juli 1928 hatte A. Opitz vom Rat der Stadt Meißen die Erlaubnis zum Aufsuchen von Bestellungen auf Textilwaren innerhalb von Meißen erhalten. Es wurde damals auch noch von Haus zu Haus gezogen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der Firma Opitz als Nebenerwerb, Knöpfe mit Stoff überzogen und Sohlen angenäht. Der Umzug in das Geschäft an der Talstraße Nr. 66 erfolgte 1952. Die Charaktereigenschaften vom Geschäft waren nun laut Gewerbeschein: „Einzelhandel mit Textilwaren, Kostümverleih, Annahme für Reinigung und Färben, Trikotagen-Reparatur, Strümpfe ansohlen, Anschlagen von Gardinen“. Der Kostümverleih wurde von 1952 bis 1970 nebenher betrieben.

Nach dem Tode der Firmengründerin im Jahre 1964 übernahm deren Ehemann, der Holzbildhauer Paul Opitz das Geschäft. Nach dessen Tod 1970 wurde das Geschäft von der Tochter Marianne Pfeiffer weitergeführt. Das Geschäft war inzwischen zum halbstaatlichen Unternehmen (Kommissionshandel) geworden. Angeboten wurde nun Damen-, Herren- und Kinderbekleidung.

Im Jahre 1990 übertrug Marianne Pfeiffer das Geschäft an ihre Tochter Bettina Steglich. Im April 1995 wurde das Geschäft an der Talstraße geschlossen und ein neues Geschäft in der Elbstraße eröffnet. Unter „Modehaus Opitz“ firmierte das Geschäft nun mit Damekonfektion in der Elbstraße Nr. 14. Im Geschäft gab es mehrere Modenschauen und Verkaufsveranstaltungen.[1] Durch die Schäden, welche die Elbe-Hochflut 2002 im Geschäft hinterließ, war die Existenz zerstört. Die Inhaberin vom ehemaligen „Modehaus Opitz“, eröffnete im März 2003 am Heinrichsplatz ein Geschäft für Tee und Pralinen.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Meißner Chronik 1989-1996. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1996, S. 182.
  2. Meißner Amtsblatt: Kalenderfrau Dezember – Bettina Steglich, Vom Modepüppchen zum Schokoladenmädchen, Nr. 12 vom 18. Dezember 2020, Seite 12.