Messerschmiede Arthur Hegewald
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Die Messerschmiede Arthur Hegewald war in den 1920er Jahren ein beliebter Handwerksbetrieb in der Altstadt von Meißen. Das Unternehmen mit Ladengeschäft befand sich im Stadtzentrum im Wohnhaus Fleischergasse Nr. 15 in der Nähe vom Markt.[1]
Die Messerschmiede
Zunächst betrieb A. Hegewald um 1912 noch eine Messerschleiferei im Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 1. Später zog er in die Fleischergasse um. Das Unternehmen stellte nicht nur Messer und Haushaltsmesser aller Art her, sondern betrieb auch noch eine eigene Messer- und Scherenschleiferei, welche besonders bei den Hausfrauen beliebt war. Zudem gab es im Ladengeschäft Marken-Messer aus anderen deutschen Regionen, Scheren aller Art, Stahlwaren, Silberwaren, Nickelwaren und eine große Auswahl an Haus- und Küchengeräte. Bereits um 1921 gab es nach eigenen Angaben eine neu eingerichtete Werkstatt mit Kraftbetrieb (elektrischer Betrieb), es wurden Reparaturen und Messer-Neuanfertigungen angeboten.
Um 1935 ist die Messerschmiede in das Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 38 umgezogen. Man betrieb auch dort ein Ladengeschäft. Die Messerschmiede und Schleiferei bestand dort noch bis in die 1950er Jahre hinein und ist belegbar.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.
- Hellmuth Schmidt-Breitung: Die Stadt Meissen und ihre Umgebung (Buch), Rat der Stadt Meißen (Herausgeber), 1928.