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Die Mendestraße ist eine kurze Stichstraße in der Altstadt. Sie zweigt von der Martinstraße ab und endet als Sackgasse.

Geschichte

Die Fahrstraße wurde 1877 angelegt und zunächst inoffiziell als „Martinseitenstraße“, als „Sackgasse“ und später auch als „Commandantenstraße“ bezeichnet. Für „Commandantenstraße ist jedoch keine Erklärung bekannt. Am 12. August 1892 bekam die Straße den amtlichen Namen „Mendestraße“.

Ursprünglich sollte die Straße bis zum Hahnemannsplatz durchgeführt werden, was allerdings unterblieb. Benannt wurde die Straße nach „Marianne Pauline verw. Mende“, welche am 25. Oktober 1881 in Leipzig verstorben war. M. P. Mende vererbte dem sächsischen Staat eine größere Geldsumme zu wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken. Aus der errichteten „Mendestiftung“ erhielt auch die Stadt Meißen ab 1882 über die Kreishauptmannschaft Dresden einen jährlich unterschiedlichen Geldbetrag zur einmaligen Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen zwecks „Förderung ihrer Erwerbstätigkeit“.[1]

Literatur

  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax, Beucha 2009, S. 224.