Meissner Senf
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Der Meissner Senf wurde einmal in der 1857 gegründeten Weinessig- und Senffabrik Roessler und Co. in der Bergstraße 10 hergestellt. Heute gibt es in Meißen keine Senffabrik mehr.
Wilhelm Emil Naumann
Wilhelm Emil Naumann, war der Besitzer der Weinessig- und Senffabrik Roessler und Co., Vorerst lag die Fabrik von Emil Naumann noch in der Landgemeinde Cölln, in der Bergstraße 10, bis Cölln 1901 als Stadtteil nach Meißen eingemeindet wurde. Er selbst wohnte ebenfalls in der Bergstraße 10. Emil Naumann gehörte zu den Kgl. Sächsischen Hoflieferanten die den Königlichen Hof in Dresden mit ihren Waren belieferten. Auch das Haus Bergstraße 16, gehörte Naumann. Noch im Jahre 1950 werden die Häuser Bergstraße 10 und 16 als Besitz der Firma Rössler angegeben.
Produkte
Zunächst wurden von Roessler und Co. noch verschiedene Senf- und Mostrich-Produkte angeboten, darunter auch ein spezieller Wein-Gewürz-Mostrich. Später gab es Senf nur noch in zwei Sorten, Meerrettich-Geschmack „scharf“ (rote Deckelschrift) und Meerrettich-Geschmack „mild“ (blaue Deckelschrift). Bis ca. 1970 wurde der Senf noch in Gläsern verkauft, später im Plastikbecher. Weitere Produkte waren Weinessig, Tafelessig. und verschiedene Salate wie Fleischsalat.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax, Beucha 2009, S. 34.