Meisastraße
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Einen Fahrweg durch das Meisatal mit Obermeisa und Niedermeisa gab es schon seit alters her. Der Fahrweg wurde 1885 zur Straße ausgebaut und zunächst war nur umgangssprachlich die Bezeichnung Meisastraße im Gebrauch. Weiterhin wurde aber auch noch von der „Alten Straße“ gesprochen.
Durch den Straßenausbau wurde damals auch die Bautätigkeit mit dem Bau einiger Wohnhäuser angeregt. Damals galt die Gegend an der neuen Straße im Meisatal auch als „staub- und rauchfrei“. In den Jahren 1914/15 bekam die Straße eine gängige Beschleusung, sowie eine Erstpflasterung. Diese Maßnahme war auch dringend notwendig, da bisher sämtliche Abwässer in den damals noch nicht verrohrten Meisabach eingeleitet wurden. Verständlicherweise kam es dann immer wieder zu erheblichen Geruchsbelästigungen.
Am 10 März 1921 bekam der Straßenzug in Vorbereitung der Bildung der Gemeinde Meisatal zunächst den Namen „Hauptstraße“. Am 17. März 1928 gab es die namentliche Aufteilung der „Hauptstraße“ in Meisastraße und Am Lommatzscher Tor.
In der Zeit vom 16. Juni 1994 bis zum 26. Juni 1996 wurde eine vollständige Sanierung der Meisastraße und der Jahnastraße vorgenommen. Zudem wurde auch die Kanalisation beider Straßen saniert, weil immer wieder Abwasser in den Meisabach gelangt war.
Durch den Bau des Schottenbergtunnels und dessen Verkehrsfreigabe am 2. Mai 2007 wurde die einst stark beanspruchte Meisastraße entlastet.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 221.