Meisabach
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Der Meisabach fließt durch das Meisatal mit meist geringer Wasserführung. Früher kam es jedoch bei Starkregen oder langanhaltenden Regen oft zu größeren Schäden durch Überflutungen.
So war zum Beispiel am 24. August 1471 der Meisabach, offenbar nach einem Unwetter, so stark angeschwollen, dass dadurch ganze Steine aus dem Fundamenten der Wolfgangskirche herausgespült wurden. Bei der Überschwemmung waren vier Maurer ums Leben gekommen, außerdem wurden in der Nähe noch einige Scheunen weggeschwemmt.
Daher hatte man vor allem im unterem Abschnitt des Meisabaches den Verlauf verrohrt. Mit dem Bau der Meisastraße im Jahre 1885 wurde der Bach dann fast vollständig verrohrt.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5, S. 221.