Meißner Stockfabrik J. D. Hentschel & Wittich
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Die Meißner Stockfabrik J. D. Hentschel & Wittich, war ein Handwerksbetrieb, der vorwiegend Gehstöcke aller Art herstellte. Das Unternehmen befand sich im Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 9 in der Altstadt von Meißen.
Der Geschäftsführer war um 1921 David Bruno Kurt Hentschel aus Meißen und die Gesamtprokura wurde Louis Bernhard Krug und Karl Hermann Fritz Kasselt ebenfalls aus Meißen erteilt. Der stellvertretende Geschäftsführer war Karl Ernst Fischer.[1]
Das Unternehmen
Die Meißner Stockfabrik wurde bereits 1827 von Edmund Bruno Hentschel in Meißen gegründet und konnte im Jahre 1927 sein hundertjähriges Jubiläum feiern. Die Fabrik hatte auf zahlreichen Gewerbeausstellungen erste Preise und Gold- und Silbermedaillen erhalten, denn Spazierstöcke waren in dieser Zeit äußerst beliebt. Beispielsweise bekam die Stockfabrik auf der Industrieausstellung 1873 in Wien eine Ehrenmedaille.[2]
Hergestellt wurden vor allem Spazierstöcke in vielen Ausführungen, dazu stellte man noch Schirmstöcke und Schirmgriffe her. Der letzte Fabrikdirektor war vermutlich Kurt Hentschel (1927). Ab 1935 wird die Stockfabrik nicht mehr in den Adressbüchern von Meißen aufgeführt.[3]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.
- Hellmuth Schmidt-Breitung: Die Stadt Meissen und ihre Umgebung (Buch), Rat der Stadt Meißen (Herausgeber), 1928.
Einzelnachweise
- ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, 1921, Handelsregister, S. 6.
- ↑ Hellmuth Schmidt-Breitung: Die Stadt Meissen und ihre Umgebung, Rat der Stadt Meißen (Herausgeber), 1928, S. 172.
- ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, 1880-1935, 1939 und 1950.