Pflaumen (Beispielfoto).

Die Meißner Honigpflaume, lateinisch Prunus domestica, ist eine Pflaumensorte und zählt zu den Kultur-Pflaumensorten der Obstgehölze. Die Sorte „Meißner Honigpflaume“ bildet purpurviolette bereifte Früchte. Die Größe der leicht ovalen Frucht variiert dabei zwischen 6 und 8 Zentimeter. Die Frucht hat eine ausgeprägte Fruchtnaht und der Stein lässt sich leicht lösen. Das Fruchtfleisch schmeckt süß bis herb und ist sehr saftig. Die Schale hat meist einen säuerlichen Geschmack, welcher beim Einkochen noch stärker hervortritt. In der Vollreife wird das Fruchtfleisch leicht mehlig und weich.

Im Frühjahr bildet das Gewächs ab den Monat März reichhaltig weiße Blüten welche äußerst dekorativ in Erscheinung treten. In den Sommermonaten hat die Pflanze eiförmige, mittelgrüne Blätter. Die Meißner Honigpflaume zeichnet sich außerdem durch eine gute Frosthärte aus.[1]

Standort

Das Gewächs benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Die „Meißner Honigpflaume“ bevorzugt dabei eine nährstoffreiche, ausreichend feuchte Erde sowie einen durchlässigen, humusreichen Boden.

Verwendungen

Die Pflaumensorte „Meißner Honigpflaume“ eignet sich als Bienentrachtpflanze oder Bienenweide. Die Früchte sind für den Frischverzehr aber auch zum Einkochen, für Marmelade, zum Backen oder zur Likör-Herstellung bestens geeignet. Gedörrte Früchte lassen sich ebenfalls herstellen.

Literatur

  • Einhorn/Köter/Meischak: Obst und Gemüse, VEB Fachbuchverlag Leipzig, 6. Auflage, Leipzig, 1988.

Einzelnachweise

  1. Einhorn/Köter/Meischak: Obst und Gemüse, VEB Fachbuchverlag Leipzig, 6. Auflage, Leipzig, 1988, S. 47 bis 50, 222 und 234.