Meißner Anzeiger
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Der Meißner Anzeiger war um 1898 eine Zeitung für die Altstadt von Meißen.
Die Zeitung
Expedition, Druck und Versand wurden von der Firma „Gebrüder Pfeffer“ im Haus Görnischen Gasse Nr. 33 in der Altstadt von Meißen organisiert. Zuständig war der gleichnamige Verlag. Die Buchdruckerei befand sich noch 1895 im Haus Neugasse 58.
Das Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1895 bis 1902 nachweisbar. Der Verlag „Gebrüder Pfeffer“ wurde vom Buchdruckereibesitzer Martin Adam Pfeffer geleitet. Er war der Inhaber der Firma. Als weitere Zeitung gab der Verlag noch die Zeitung Cöllner Anzeiger heraus, welche ein Informationsblatt für die damals noch selbstständige Gemeinde Cölln war.
Zudem wurde dort noch die „Mittelsächsische Zeitung“ erstellt, welche im Verlag von „Tharandt & Jungnickel“ erschien und von E. H. Krause gedruckt wurde. Auch der „Weinböhlaer Anzeiger“ kam noch von den Gebrüdern Pfeffer aus der Görnischen Gasse Nr. 33 (286).[1]
Mit der Eingemeindung von Cölln nach Meißen im Jahre 1901 erschien nur noch der „Meißner Anzeiger“.[2] Für die „Mittelsächsische Zeitung“ war die Expedition und der Druck nun in das Wohnhaus Webergasse Nr. 2 in die Druckerei von Ernst Tharandt verlegt worden. Der „Meißner Anzeiger“ erschien 1902 nicht mehr und auch die Firma „Gebrüder Pfeffer“ wird nicht mehr aufgeführt.[3]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.
Einzelnachweise
- ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Ober- und Niederspaar, Ober- und Niedermeisa, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1898/99, S. 96 und Berufsklassen und Gewerbebetriebe S, 126.
- ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und der Vororte Bohnitzsch, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Oberspaar, Ober- und Niedermeisa, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1902, Berufsklassen und Gewerbebetriebe S, 193.
- ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1895 bis 1904.