Max Großmann
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Max Großmann, auch Max Grossmann geschrieben (* 29. Januar 1893 in Dresden; † 8. August 1971 in Meißen), war ein Lehrer und Schriftsteller.
Leben
Über das Leben von Max Großmann ist leider nur wenig zu erfahren. Als Schriftsteller und Autor ist M. Großmann besonders in den 1950er und 1960er Jahren hervorgetreten. Den Meißnern war er in dieser Zeit durch seine vielen Publikationen, beispielsweise in den Ausgaben der Meißner Heimat, bekannt geworden. Er gehörte neben Helmut Reibig und Bernhard Hansen zu den Mitgliedern der Redaktionskommission, welche damals die sehr beliebte monatliche Heimat-Zeitschrift gestaltet hatten. Besonders gern gelesen wurden seine Serien „Streifzüge durch das Schulwesen vergangener Tage“ (1961), „Wanderungen durch die schöne Heimat“ (1960) und „Rings um die Nassau“ (1962).[1]
In den Erzählungen und Geschichten, welche in Buchform erschienen sind, spürt man ebenfalls die große Liebe zur sächsischen Heimat und immer wieder steht dabei das Elbtal um Meißen im Vordergrund. Einige seiner Romane sind auch noch heute bekannt und werden mit Interesse gelesen. Zu den bekanntesten Werken von M. Großmann zählt der Roman „ ...und fanden Weißes Gold“ von 1960. Es ist ein Roman um die Erfindung des Meißner Porzellans, welcher in vielen Auflagen erscheint. In den Nachauflagen erschien das Buch später unter dem Titel “Weißes Gold“. Das Buch gibt es seit 1974 auch in tschechischer Sprache unter dem Titel „Bílé Zlato“, Auflage: 12.000 Exemplare. Übersetzt wurde der Roman von Jaroslav Šonka.
Im Adressbuch von Meißen wurde Max Großmann 1950 schon nicht mehr als Lehrer, sondern als Schriftsteller aufgeführt. Er wohnte in der Gustav-Graf-Straße Nr. 32.[2] Max Großmann verstirbt am 8. August 1971 in Meißen.
Werke (Auszug)
- Sagen des Meißner Landes, 1932.
- Am Sagenquell der Meißner Heimat, R. Schmidt Verlag Berlin, 1934, 62 Seiten.
- Wetterleuchten – Eine geschichtliche Erzählung aus Kursachsen. Mit Federzeichnungen von Günter Blochberger und einer Übersichtskarte. Prisma-Verlag, Leipzig, 1959, 222 Seiten.
- Meissen: Ein Wegweiser durch die tausendjährige Stadt, 1. Auflage 1948, 4. Auflage 1959. Ein informativer Stadtführer von Meißen mit Stadtplan.
- ... und fanden Weißes Gold, historischer Roman, 1960. Später wurde das Buch unter dem Titel „Weißes Gold“ vertrieben. Im Jahre 1974 erschien das Buch auch unter dem Titel „Bílé Zlato“ in tschechischer Sprache. Auflage: 12.000 Exemplare, der Übersetzter war Jaroslav Šonka.
- Wanderungen in die Umgebung von Meißen, 1964.
- Und weiter fließt der Strom ist ein historischer Roman aus dem Jahre 1965 (1. Auflage) aus dem Verlag der Nation, Berlin, 413 Seiten. Der historische Roman von Max Großmann nimmt sich den Strömungen des Lebens an und schildert die Geschichten der Menschen, welche um 1840 entlang der Elbe leben.
- Zahlreiche Publikationen über die Meißner Geschichte und aus dem Elbtal. Weitere Veröffentlichungen in der Zeitschrift Meißner Heimat.
Literatur
- Verschiedene Adress- und Einwohnerbücher der Stadt Meißen.
- Verschiedene Hefte der Zeitschrift „Meißner Heimat“.