Max Dittert
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Max Dittert war ein Meißner Bildhauer. Über den Künstler ist nur wenig bekannt. M. Dittert zählt jedoch wegen den geschaffenen Werken mit zu den bedeutendsten Künstlern der Stadt Meißen.[1] Verschiedene Arbeiten sind auch noch heute im Stadtbild erlebbar. In einigen Publikationen wird M. Dittert als ein durch Stipendium geförderter Künstler bezeichnet. Obwohl es konkrete Hinweise zum Bauhaus Dessau gibt, konnte ein Bezug bisher nicht belegt werden.
Für die Gemeinde Kreischa bei Dresden schuf er um 1910 eine sitzende weibliche Brunnenfigur für den „Gänselieselbrunnen“ oder auch „Haußmannbrunnen“ genannt auf dem Haußmannplatz.
Leben
Max Dittert war vermutlich der Sohn vom Inhaber der Meißner Stahlmatratzenfabrik Franz Dittert. Die Fabrik befand sich an der Niederfährer Straße Nr. 31. Privat wohnte die Familie Dittert in der Großenhainer Straße Nr. 15 in der I. Etage. Hausbesitzer war dort Franz Dittert.
Der Künstler Max Dittert wird im Adressbuch Meißen 1926 sowie 1931 noch als Keramiker und ab 1937 als Bildhauer aufgeführt. Er betreibt später ein Geschäft/Atelier an der Fabrikstraße Nr. 17. Im Jahre 1950 wohnt M. Dittert dann in der Zscheilaer Straße Nr. 78. Der Künstler war Mitglied im Bund bildender Künstler, Dessau (B. b. K. D.).
Werke (Auswahl)
- Gänselieselbrunnen oder auch Haußmannbrunnen genannt (Einweihung 1911). Sitzende weibliche Brunnenfigur in Kreischa bei Dresden, Haußmannplatz von Max Dittert um 1910. Demnach war M. Dittert ein mit Stipendium geförderter Künstler.
- Trinitatisfriedhof Meißen: Ein Würfel aus Meißner Granit ist umgeben von vier Säulen. Auf der Oberseite vom Würfel ein Eisernes Kreuz. Der Würfel symbolisiert dabei einen Altar über dem ein Adler mit 1,50 m Flügelspannweite schwebt. Der Adler wurde in der Ernst Teichert G. m. b. H. hergestellt, der Entwurf ist von Max Dittert.
- Drei Sandsteinreliefs (Nischenreliefs) Umzug, Lastkraftwagen und Pferdefuhrwerk am Wohnhaus Uferstraße Nr. 5, Meißen, 1938.
- Zwei Vasen an der Urnenwand am Stadtfriedhof, 1939, an der Unterseite signiert. Nach einem Entwurf von Emil Paul Börner.
- 1. Meissner Kunstausstellung 1947: Auf der Ausstellung ist der Künstler vertreten mit einen Portrait-Relief aus Porzellan (Nr. 122).[2]
Literatur
- Verschiedene Adress- und Einwohnerbücher von Meißen.
- Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, Danzig und Deutsch-Österreich, Antiqua Verlags-Gesellschaft Hermann Kalkoff, Berlin, 1926.
- Städtisches Kulturamt Meißen: Ausstellungskatalog zur 1. Meissner Kunstausstellung, Sachsenverlag, Zweigstelle Meißen, 1947.
Einzelnachweise
- ↑ Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, Danzig und Deutsch-Österreich, Antiqua Verlags-Gesellschaft Hermann Kalkoff, Berlin, 1926, S. 644 und 645.
- ↑ Städtisches Kulturamt Meißen: Ausstellungskatalog zur 1. Meissner Kunstausstellung, Sachsenverlag, Zweigstelle Meißen, 1947, S. 1 bis 13.