Max-Dietel-Straße
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Die Max-Dietel-Straße ist eine Straße, welche abschnittsweise auf Cöllner Gemarkung und auf Zaschendorfer Gemarkung verläuft. Die Straße zweigt von der Zaschendorfer Straße ab und mündet in die Kreyerner Straße bzw. in die Querstraße ein.
Geschichte
Zunächst war die Straße noch ein unbedeutender Wirtschaftsweg, der von der Zaschendorfer Straße bis zum Neuen Johannesfriedhof hinaufführte. Der auf Cöllner Gemarkung gelegene Abschnitt ist dabei bis heute ein befestigter Wirtschaftsweg geblieben. Dieser Abschnitt wurde einst als „Am Fürstenberg“ bezeichnet. Amtlich dann ab 23. Oktober 1909 als „Fürstenberg“ benannt. Der Name bezog sich dabei auf den angrenzenden Fürstenberg.
Der auf Zaschendorfer Gemarkung verlaufende Abschnitt der heutigen „Max-Dietel-Straße“ führt von der Kreyerner Straße ebenfalls zum Neuen Johannesfriedhof. Dieser Abschnitt wurde am Ende der 1920er Jahre ausgebaut und bekam den Namen „Friedhofstraße“. Am 26. November 1926 fasste man die Friedhofstraße und den Weg Fürstenberg nun unter dem Namen „Fürstenberg“ zusammen.
Vermutlich am 16. Juli 1945 erfolgte die Umbenennung in „Max-Dietel-Straße“. Die Straße wurde nach dem Mitbegründer der Wandersparte des Arbeitertouristenvereins und der Naturfreundbewegung Meißen Max Dietel“ (1893-1943 hingerichtet) benannt. Max Dietel ist ein Opfer des Faschismus und wurde am 1. November 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 220.