Maschinenfabrik „Imperial“

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Die Maschinenfabrik „Imperial“ war ein Maschinenbauunternehmen an der Hainstraße Nr. 15 im Stadtteil Cölln.

Auf dem Areal der ehemaligen Rudolphschen Ziegelei wurde um 1907 die Maschinenfabrik Imperial errichtet. Heute befindet sich an dieser Stelle das „Berufliche Schulzentrum von Meißen“, welches jedoch zur Goethestraße gerechnet wird.

Geschichte

Das Unternehmen „Imperial“ war eine Spezialfabrik für Trocknungsanlagen, beispielsweise für Brauerei- und Brennereitreber, Rübenschnitzel, Kartoffeln, Getreide, und Rückstände von Stärkefabrikaten. Ab Mitte der 1920er Jahre wurden auch keramische Maschinen hergestellt. Nach einem amerikanischen Patent stellte man ab 1927 auch Saugzellen-Trommelfilter her, welche in einem Arbeitsgang filtern, trocknen und das Produkt absackt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen am 30. Juni 1946 enteignet und später befand sich dort die Kaserne „Imperial“. Das Gelände wurde von der sowjetischen Garnison bzw. zuletzt von der GUS-Garnison als Panzerreparatur-Werkstatt genutzt.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha, 2009, S. 162 und 219.