Maschinenbau August Schnelle
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Die Fabrik Maschinenbau August Schnelle ist eine durch den Unternehmer „August Schnelle“ im Jahre 1922 gegründete Maschinenbau-Firma. Das Unternehmen firmierte sich nach einem Handelsregistereintrag von 1924 als „Firma August Schnelle, Maschinenbau, Meißen-Triebischtal“, Inhaber August Schnelle. Das Unternehmen befand sich an der Triebischtaler Straße am Goldgrund Nr. 15.
Geschichte
Der spätere Unternehmer „August Schnelle“ war zunächst als Meister in der Fabrik von „Windisch & Kunze“ beschäftigt. Er machte sich jedoch selbstständig und gründete 1922 eine eigene Maschinenbaufabrik. Er baute Maschinen für Keramik, Hartzerkleinerung und Landwirtschaft. Zudem betrieb er noch ein „Geschäftslokal“ am Lerchaweg Nr. 3.
Im Jahre 1929 kaufte er die ehemalige Zünderfabrik Bickford & Co. am Goldgrund Nr. 15 und verlegte die Firma nach dort. In der Fabrik im Triebischtal wurden Spezial-Maschinen für Ofenfabriken, Steingut- und Emaillierwerke sowie Ziegeleien, Tonschneider und Trommelmühlen für die Feinkeramik hergestellt. Zudem war die Fabrik Zulieferbetrieb für die großen Keramikmaschinen. In der DDR-Zeit war der Betrieb der Alleinhersteller für Töpferscheiben und sonstige Maschinen für die Kleinmechanisierung in der keramischen Industrie. Ab 1990 Bauschlosserei und Stahlbau.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha, 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha, 2009, S. 219.