Martinsviertel
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Das sogenannte Martinsviertel konnte sich in der Gegend der heutigen Martinstraße, Martinsbrücke und der damaligen Fuhrmannsgasse (heute Fährmannstraße) ab 1860 bilden.
Geschichte
Im Jahre 1868 wird der bisherige hölzerne „Martinsteg“ durch eine steinerne Brücke ersetzt. Im Januar 1869 ist die Brücke vollendet. Der Finanzprokurator Gustav Hallbauer hatte durch eine von ihm gegründete Genossenschaft das Gelände zwischen der „Untergasse“ (heute Poststraße) und der heutigen Martinstraße aufgekauft. Er bot das Gelände schon 1857 der Stadt Meißen zum Kauf an. Die Stadt kaufte das Gelände 1863. Darauf wurde dann zuerst die Martinsbrücke und später die Martinstraße gebaut. Noch 1868 sind die Martinstraße und die damalige „Untergasse“ noch nicht vollendet und im halbfertigen Zustand.
Die Übergabe der Martinstraße erfolgt im Jahre 1877. Der Ausbau vom „Martinviertel“ ist mit dem Bau der heutigen Mendestraße vollendet. Die heutige Poststraße wurde verbreitert und die heutige Fährmannstraße wurde erhöht. Für die Verdienste zum Wohle der Stadt Meißen wird Gustav Hallbauer 1879 zum 9. Ehrenbürger der Stadt.[1][2]
Literatur
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, 1993.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, 1993, S. 126 und 137.
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 216–217.